presse #1

Bridge Markland – king-ing the drag – drag-ing the king

4.7.2018 | Institut für Theaterwissenschaft Leipzig

„Die rote Haarpracht stammt vom Perückenmacher, lässt sich mit einer Handbewegung vom Kopf schieben und gibt dann eine Glatze frei. Aus der verführerischen Angela ist ein androgynes Wesen entstanden, grünes Kleid, Glatze – Merkmale, die gemäß unserer Alltagserfahrung nicht zusammenpassen. Das irritiert.“

„Eine Frau als schwuler Mann im Frauenkleid. Bridge Markland eröffnet Reihe zu Fremdheitsforschung.“ Von Dimo Riess. In: LVZ vom 6.7.2018. Nr. 155. S.10

Am Anfang der Forschungsreihe steht die „Berliner Drag-Performerin Bridge Markland mit dem berühmten ‚king-ing the drag – drag-ing the king‘. Darin macht sie ihr eigenes Wirken zum Thema, stellt erste Verkleidungsversuche nach, erzählt Anekdoten und zeigt Ausschnitte aus ihre n Kunststücken, die Grenzen der Geschlechter zu verschieben.“

„Fremdeln. Die Theaterwissenschaft erforscht künstlerisch die Inszenierung des Anderen.“ Von Tobias Prüwer. In: kreuzer 7/18

„Die Künstlerin überschreibt ihre Mischung aus Vortrag und Performance ausdrücklich mit dem Wort „unwissenschaftlich“. Was der Forschungsreihe einen erfrischenden Beginn verleiht, jenseits von hermetischem Akademie-Duktus, der mitunter den Weg zu Erfahrung und Intuition verstellt. Gleichzeitig lesen sich ihre Gender-Experimente selbst fast wie wissenschaftliche Versuchsreihen. “

„Eine Frau als schwuler Mann im Frauenkleid. Bridge Markland eröffnet Reihe zu Fremdheitsforschung.“ Von Dimo Riess. In: LVZ vom 6.7.2018. Nr. 155. S.10

„Veronika Darian hat Markland bewusst als Startpunkt gesetzt: ‚Es ist interessant, wie viele Fremdheitserfahrungen Akademiker erleben, wenn eine nackte Markland auf ihren Schoß hüpft. Das findet ja nicht im frivolen Varieté-Rahmen statt. Man kann viel über Fremdheit sprechen, aber das zu erfahren, ist eine andere Sache. Man kann sich ja nicht vornehmen: Heute mache ich mal eine Fremdheitserfahrung.“

„Fremdeln. Die Theaterwissenschaft erforscht künstlerisch die Inszenierung des Anderen.“ Von Tobias Prüwer. In: kreuzer 7/18

„Markland lädt ein, hinter die Kulisse der äußeren Erscheinung und damit hinter
das im eigenen Kopf beheimatete Klischee zu schauen. Was im besten Fall dazu führt,
sich Automatismen bewusst zu machen und zu hinterfragen, auf welche Merkmale
und Signale man wie reagiert. Ihr gehe es, sagt Markland, nie um Provokation, sondern um Verunsicherung. Die Voraussetzung, um den eigenen Blick neu zu justieren und Annäherung an das Fremde zu ermöglichen. Im besten Fall gelingt es Markland, sich selbst zu irritieren, die äußere Wirkung in sich zu spiegeln. „Ich fühlte mich“, beschreibt sie einen Moment, „wie ein schwuler Mann in Frauenkleidern“.“

„Eine Frau als schwuler Mann im Frauenkleid. Bridge Markland eröffnet Reihe zu Fremdheitsforschung.“ Von Dimo Riess. In: LVZ vom 6.7.2018. Nr. 155. S.10

#1
‚drag‘

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